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 Königslager

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Dvalarr

Der schwarze Drache

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Der schwarze Drache

BeitragThema: Königslager   Mo 24 Feb 2014 - 18:41

Hier schlafen die Fürsten aus Norden, Süden und Naudùr. Es wir streng bewacht.

NPcs:
Königin Ayela
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Nohra

♔Bergelfe♔

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♔Bergelfe♔

BeitragThema: Re: Königslager   Mo 24 Feb 2014 - 18:51

Auftritt der Könige:

26.2.14 um 19.00

_________________
Nohra-Tauron-Sneja-Lyra
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BeitragThema: Re: Königslager   Mi 26 Feb 2014 - 19:55

(darf ich schon?)
Vom roten Vogel... oder sowas
Samira trat auf ihrem Fuß hin und her. Sie war den ganzen Weg gerannt und war immer noch voller Energie. Den Fluss hatte sie überquert und irgendwie hatte sie sogar Fisch gefangen. Und außerdem hatte das Mädchen den ganzen Weg unablässlich vor sich hin gesummt. Nun stand sie da und sah sich um. Schon mindestens dreimal war sie um das Lager gelaufen und hatte dabei vollkommen vergessen, die Hand ihrer unfreiwilligen Begleiterin loszulassen. Weiter vor sich hinsummend hoppste das Mädchen hin und her und hoffte, irgendetwas sehen zu können. Doch ihr Wunsch wurde nicht erfüllt. Was war denn hier? Was war das überhaupt.
"Jetzt habe ich mich extra herbewegt und da ist nichts. Hm... ich hoffe, das war irgendwie keine Lüge oder etwas in der Art... Vielleicht... hm..."
Müde strich sie den Zettel glatt und steckte ihn schon zum zehnten Mal weg. Ständig holte Samira ihn raus und las ihn durch. Dann steckte sie ihn weg. Schon irgendwie sinnlos... oder sowas in der Art. Samira fing wieder an zu summen und marschierte ein weiteres Mal um das Lager. Es waren viele Wachen aufgestellt. Rein kam sie bstimmt nicht. Aber es reizte einen, es doch zu versuchen. Also tat sie es. Und wurde hochkannt rausgeschmissen. Ein neues Erlebniss... oder sowas in der Art.
"Hm... wenn man etwas so gut bewacht, muss es doch ungeheuer wertvoll sein, oder? Was könnte da nur sein?", dachte sie laut nach und summte weiterhin.
Müde war das Mädchen noch immer nicht. Irgendwie stimmte hier etwas nicht... oder? Vielleicht... das Mädchen hielt ein wenig Ausschau nach irgendwelchen Leuten. Es war wie leergefegt. Warum nur? Warum musste es immer so leer sein? Ich meine... das hier ist ein Fest? Hier feiern Leute und es sollte voll sein und voller Musik... Vielleicht hatte sie sich verlaufen? Nein. Unmöglich. Samira verlief sich nie. Oder? Sie dachte genauer nach. Als Kind hatte sie sich oft verlaufen. Und Nun... tat sie es immer noch. Ok... die Chance, dass sie sich verlaufen hatte, bestand. Leider. Die Samurai seufzte leise und summte weiter.
„Lalilalalilala.“
Ein Kinderlied, welches sie schon immer begleitet hatte... naja. Es war kein Kinderlied. Es war ein Fischerlied. Aber egal.
„Mist... der Fisch!“
Schnell setzte sie sich hin und nahm die Fische aus ihrer Tasche. Ausnehmen musste man sie immer. Mit bloßen Händen, ihr Messer war leider kaputt gegangen, öffnete sie den Bauch des Fisches und holte die Gräten samt diversen anderen Sachen raus. Fisch Nummer eins fertig. Das tat sie noch mit den zwei anderen Fischen. Mehr hatte sie leider nicht gefangen. Samira seufzte.
„Ich muss mir Proviant suchen. Sonst beiße ich ins Gras... und das ist nicht sonderlich lecker und ernährt auch schlecht. Aber andererseits... ich meine, Pferde fressen es ja auch tagtäglich. Vielleicht ist es doch nicht so schlimm? Hm...“
Prüfend schaute Samira zu dem bisschen Gras, das da wuchs. Sonderlich lecker sah es ja nicht aus... aber man konnte es ja mal probieren, nicht wahr? Also bückte sich das Mädchen und rupfte etwas davon aus. Dann steckte sie es in den Mund und kaute darauf rum. Schließlich schluckte das Mädchen es unter. Es schmeckte... nach... Gras. SEHR spektakulär. Aber sonst... nichtmal schlecht. Damit konnte sie durchaus leben. Aber das Mädchen verstand sofort, warum Tiere immer so viel fraßen. Es machte wirklich nicht satt. Aber vielleicht konnte man es ändern.
„Hm... Gras werde ich mir als letzte Möglichkeit zurücklegen.“, murmelte Samira und futterte einen der Fische roh, da man sie auch so essen konnte.
„Hm... also... Fisch ist immer gut. Egal zu welcher Jahreszeit.“
Mit wem redete sie eigentlich? Ach... egal. Wir so vieles.
„Vielleicht sollte ich mir ein besseres Konzept erarbeiten. Ich meine... so schaffe ich es nie. Einfach nur rumstehen bringt nichts.“
Resigniert aß sie das Essen zu Ende und sah sich nochmal um. Leer, wie weggefegt... immer noch. Bis auf die starren Wachen. Vielleicht... sollte sie einen Blick reinwerfen? Sich als Köchin ausgeben? Oder sowas in der Art? Nein... das würde eher nicht klappen. Das Mädchen wollte schon aufgeben, als sie Schritte hörte und aufsah. Niemand. Das konnte doch irgendwie nicht sein? Hier MUSSTE jemand sein... oder? Es... musste einfach jemand kommen. Das Mädchen glaubte fest an vorbestimmte Ereignisse und das der Brief zu ihr gekommen war, WAR vorbestimmt gewesen. Ganz sicher. Hier irgendwo... ein Mann lief an ihr vorbei und ihr Herz machte einen Sprung.
(Ich hoffe, es stärt dich nicht, dass ich das so gemacht habe^^ geht das so?)
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BeitragThema: Re: Königslager   Mi 26 Feb 2014 - 21:58

Minsto war total gestresst er würde zu spät kommen mist er stieg aus der wackelnden Kutsche. Die Wachen verbeugten sich vor dem Jungen und als er seinen Umhang umgelegt hatte schnieppte er mit dem Finger und einer der Wachen brachte ihm ein Pferd. R stieg in den Sattel des Schönen Tieres und ritt voran. Links und rechts von ihm glankierten ihn zwei Wachen. Er seufzte. dieser ganze Aufwabd nur für mich er schütelte den Kopf nervig ist das nichts andres! er stieg vor den Zelten ab dtückte einem dr Männer das Pferd in die Hand. Hinter ihm standen zwei Wachen die ihm wie zwei kleine Hündchen folgten. Er schaute etwas genervt auf den Boden. Plötzlich rannte er in ein Mädchen naja eher eine junge Frau hinein. Sie fiel zu Boden. Es tut mir sehr Leid mi Lady! entschuldigte er sich bei dem Mädchen und reichte ihr seine Hand. Sein Umhang flatterte im Wind und er lächelte dem Mädchen freundlich zu. Sein Herz pochte schneller als er in die wunderschönen Aigen des Mädchens sah. was macht ihr hier? fragte er und schaute der jungen Frau in ihre Augen. Der junge Elfenmann sah nur noch dieses Mädchen. Seine Umgebung hatte er völlig ausgeblendet. Plötzlich hörte er eineStimme aus dem Zeltlager. Es war seine Mutter. Sie feagte ob er bald kommen würde. Er ließ sich jedoch nicht ablenken. Und blendete auch das Gerufe seiner Mutter aus. Der Moment zählte das hatte ihm sein Privatlehrer immer ringetrichtert.
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BeitragThema: Re: Königslager   So 2 März 2014 - 7:38

Samira wurde umgerannt... von dem jungen Mann. Das hatte sie noch bemerkt. Mehr... nicht. Sie lag schon auf dem Boden und hatte eine Hand vor der Nase, die sie aber nahm. Bevor sie irgendwas anderes wahrnahm, blinzelte sie und... oh verdammt. Was tat sie hier? Wie war sie überhaupt reingekommen? Mist. Verlaufen!
"Ähm... danke schön und tut mir leid."
Mehr schaffte sie nicht. Schon wurde sie am Kragen gepackt und saß wieder vor dem Lager.
"Ähm... aua?"
Samira war vollkommen durch den Wind und blieb sitzen. Wer war der Mann gewesen? Warum wurde sie jedes mal eiskalt rausgeworfen... ach. Was solls. Im weit entfernt von Zielen sein war Samira ja wirklich gut. Das Menschenmädchen seufzte.
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Dvalarr

Der schwarze Drache

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Der schwarze Drache

BeitragThema: Re: Königslager   Mo 3 März 2014 - 14:55

Die Könige

Eine Elfenfrau saß gelangweilt auf einen äußerst fein gearbeiteten Stuhl, umringt von Dienern und Zofen, welche mit leiser und eindringlicher Stimme auf sie einredeten, „Welches Kleid wollen sie tragen, eure Hoheit?“, „Wie wäre es damit, eure Hoheit?“, „Sollen wir eure Haare hochstecken eure Hoheit?“, „Sie sind einfach wunderschön, eure Hoheit!“ , anscheinend merkten sie alle nicht, dass es die Elfen Frau nicht wirklich interessierte, was sie zu sagen hatten. Am Ende würde sie eh so aussehen wie immer, egal, wie oft man ihr die Haare wusch, egal wie oft man ihre Füße massierte, sie würde einfach so schön aussehen wie immer, wozu brauchte sie dieses überaus nervige Schönheitsprogramm überhaupt? Sie schnaubte leise, als einer ihrer Zofen begann, ihre zurzeit nassen Haare, zu trocknen, damit sie sie danach wieder stundenlang, so kam es ihr vor, bürsten konnte. Grade als sie dachte, sie hätte nur noch eine von ihren Dienern am Hals, kam die nächste aus einer Ecke ihres Wohnzeltes, um ihr ein sehr schönes, hellblaues Kleid bringen konnte. Schon oft hatte die Königin dieses Kleid angehabt, weil sie es sehr mochte, es sah einfach sehr elegant aus, so fand sie. „Königin Ayela, ich lege ihnen ihr Kleid über diesen Stuhl hier ok?“, sie gestikulierte etwas übertrieben auf den Stuhl neben ihr, als würde sie denken, nur dann hätte ihr Hinweis Beachtung gefunden. Ayela nickte zur Antwort knapp und lehnte sich in ihren Stuhl zurück, damit die Zofe ihr Haar besser kämmen konnte. Ach wenn sie es etwas nervig fand, schloss sie die Augen, als würde sie genießen, wie ihr braunes Haar so lange gebürstet wird. Etwas weiter hinten in den besonders großen Zelt erhob sich ein Elfen Mann, damit er sich zur Königin begeben konnte. Dabei sah er sehr elegant aus, was wohl auch daran lag, dass er sehr schön war. Wie die Königin hatte er langes, braunes Haar, was aber glatt war und etwas dunkel, als bei ihr. Sein Gesicht war stolz und Königlich, trotz seines lässigem Gesichtsausdrucks und seine Augen hatte einen wunderschönen, dunklen grün Ton, passend zu seiner Kleidung..er trug ein schlichtes, weißes Hemd und eine dunkelgrüne Hose, welche sichtlich zerschrammt war, als hätte sie schon viel erlebt. An seinem mit Silber verzierten Gürtel hing ein beindruckendet langes Schwert, welches sicher in seiner Scheide* verstaut war. Als er schließlich den Stuhl erreichte, hielt er inne und betrachtete die Königin mit einem belustigten Blick und sagte zu ihr, ohne die Zofen um ihn herum großartig zu beachten, „Immer noch nicht fertig Ayela? Ich bin es schon lange!“, nun schaute Ayela auf und sah ihn an, “Wie du siehst, werden mir grade noch Blumen ins Haar geflochten, also setzt dich wieder, wir gehen schon noch zu den anderen, bevor sprechen müssen, hab keine Sorge.“
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BeitragThema: Re: Königslager   Di 4 März 2014 - 16:48

Sag mal habt ihr sie noch alle? fragte Minato und flaumt die Wachen mit jeder menge Schimpfworten an. Sein weißer Umhang wehte ein wenig in der leichten Brise. Seine Augen waren zu Schlitzen verengt und er sah die Wachen böse an. Verschwindet aus meinen Augen sofort ich will euch nicht mehr sehen. Ihr habt echt keine manieren. Die achen entfernten sich langsam. Doch jetzt legte ihm jemand eine Hand auf die Schulter. Er fuhr herum und blickte in die blauen Augen eines dunkelhaarigen Elfen. Er kniete sich nieder und neigte den Kopf. Was wollt ihr Vater fragte er und sah zu dem Elfen auf. Er sagte ihm das er gleich sich noch fertig machen müsse. Minato nickte und stand auf. Dann lief er vor das Lager. Er versteckte sich hinter einem Zelt und sah zu dem Mädchen. Er atmete einmal tief durch dann ging er auf das Mädchen zu. Hallo sagte er vorsichtig um sie nicht zu erschrecken. Es tut mir sehr Leid das meine Wachen so grob zu dir waren. sagte er und schaute sie entschuldigend an. Ich hoffe du kannst mir verzeihen!
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BeitragThema: Re: Königslager   Di 4 März 2014 - 18:32

Samira hörte, wie die Wachen ausgeschimpft wurden. Irgendwie taten sie ihr leid. Schließlich taten sie nur ihre Pflicht. Und Samira hatte echt nichts hier zu suchen. Da war sich das Mädchen sicher. Nicht mehr ganz so sicher war sie sich, als der junge Mann zu ihr kam und sie fragte, ob sie ihm wegen der Wachen verzeihen könne. Klar konnte sie das. Schließlich... moment. Sagte er 'meine Wachen'? Dann... dann... oh. Oh oh... irgendwie war das jetzt... seltsam geworden.
"Ähm... gerne... aber warum 'meine' Wachen?"
Bei ihrem Glück kannte Samira die Antwort schon.
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BeitragThema: Re: Königslager   Fr 14 März 2014 - 18:59

Oh es tut mir leid ich habe mich noch nicht vorgestellt! Minato verneigte sich ein wenig vor dem Mädchen und meinte meine Name ist Minato von Milito. Er lächelte und fragte Wie ist den euer Name Seine blonden Haare wehten leicht ihm Wind und er schaute sich etwas genervt nach seiner Mutter um als diese schon wieder rief diesmal aber in einem strengeren Ton. Er zog das Mädchen um die nächste Ecke. Er schaute sie erst entschuldigend und dann wieder fragend an.
Er hoffte er würde auf seine frage eine Antwort bekommen würde.
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BeitragThema: Re: Königslager   Fr 14 März 2014 - 19:44

Klasse. Hatte ich es nicht gesagt? Ich hatte ja immer so viel Glück. Ich blieb eigentlich so, wie ich war. Manieren atte ich ja nicht.
"Mein Name ist Samira. Und ich bin eine du.", lächelte ich leicht.
Er zog mich um die Ecke und sah mich entchuldigend an. Ich dachte kurz nach.
"Haust du ab? Ich kann dabei gut helfen.", fragte ich und sah ihn nun meinerseits fragend an.
Ich wusste, dass ich ihn mochte. Aber ich wusste nicht, warum.
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BeitragThema: Re: Königslager   Sa 15 März 2014 - 11:42

Minato sah dem Mädchen in ihre schönen Augen und meinte Ich würde zu gerne abhauen aber ich habe hier noch Pflichten... obwohl die können auch warten. er schaute das Mädchen an. Wo sollen wir hin? fragte er und sah sie ein bisschen belustigt an. Er war noch nie vor ihrendetwas weggelaufen, ehrlichgesagt war es meistens immer andersherum gelaufen. Desshalb freute er sich umso mehr es nun zum ersten Mal zu tun.
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BeitragThema: Re: Königslager   Sa 15 März 2014 - 15:34

Ich kicherte, als er sagte, die Pflichten könnten warten. Allerdings fragte er mich, wo ich hinwollte. Das Fest war SO GROß! Wie sollte man sich entscheiden?
"Ähm... ich glaube, eine Freundin von mir wartet am Tempel. Aber sonst ist mir alles egal."
Durch meinen Vater hatte ich die lockere Auffassung eines Fischers. Solange du Essen hast, ist alles gut. Und ich hielt mich daran. Da fiel mir ein... ich brauchte dringend mal wieder Fische zum Essen. Mein jetziger war schon fast aufgegessen.
"Damit darfst du entscheiden.", fuhr ich meinen Satz fort.
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BeitragThema: Re: Königslager   Di 25 März 2014 - 16:32

Von der Umgebung des Bannwaldfestes
Ich lief geschickt und unbemerkt durch die Menge. Wie war das so schön? Verstecke einen Baum im Wald und einen Menschen in einer Menschenmenge. Nun... daran hatte ich mich gehalten. Eine Weile saß ich nur in einem gut geschützten Versteck und beobachtete. Ein Junge wurde ununterbrochen gerufen, er schien es zwar zu bemerken, aber nicht wirklich zu reagieren. Mit einem Menschenmädchen plante er wohl gerade eine Flucht. Lustig. Es juckte einen irgendwie in den Fingern, sie zu stören... aber das wollte ich lieber lassen. War schließlich nicht meine eigentliche Aufgabe. Ich beobachtete die Bewegungen der einzelnen Wachen, saß schon fast eine Stunde, reglos da, lauschte Gesprächen und bekam interessante Informationen. Zum Beispiel den Zeitpunkt der Wachablösung. So ein Moment war immer praktisch, um in ein Schloss oder so einzudringen. Aber auch das war nicht mein Ziel. Momentan. Ruhig wartete ich, bis ich alle Informationen beisammen hatte. Was recht schnell ging. Dann schob ich meine Mantelkapuze über meinen Kopf und verdeckte damit auch möglichst viel von meinem Gesicht. Unbemerkt war es noch immer leichter, Wachen auszuschalten und dann unterzutauchen. Meine Gedanken schweiften leicht ab. Es war gut gewesen, den Auftrag anzunehmen. Es war anspruchsvoller. Und einfach besser. Aber das beobachten war leicht. Schon fast langweilig... Endlich stieg die Anzahl der hier vorbeilaufenden Leute an und ich mischte mich wieder unter sie. Unbemerkt drang ich schon gleich in das Lager ein und sah mich um. Immer wieder gut versteckt merkte ich mir den gesamten Lageplan, jedes Zelt, jede Person, die wo wohnte... alles. Seufzend machte ich mich auf den Weg zum Ausgang. Es war schon fast langweilig, einen Job ohne Gefahr durchzuführen.
Bis mich jemand an der Schulter packte.
„Tut mir leid. Hier ist der Zutritt für Unbefugte verboten.“
Ich war wohl gerade auf das Königszelt zugelaufen.
„Tut mir leid... ich habe mich verlaufen. Können sie mir bitte den Weg zum Ausgang zeigen?“, fragte ich und machte ganz große, unschuldige Augen.
Der Mann, welcher groß und muskulös war, nickte knapp und gab mir ein Zeichen, ihm zu folgen. Fernab von allen Beobachtern nahm ich meinen Dolch und tötete ihn von hinten.
„Danke für die Wegbeschreibung.“
Mit einem kalten Lächeln machte ich mich an die Arbeit. Ich versteckte die Leiche und klaute mir vorher noch seinen Geldbeutel. Leer. Schade. Ich warf es ihm hin und zog meinen Mantel aus. Er war nicht dreckig geworden... aber auffällig. Ruhig machte ich weiter, schaltete einen Wachmann nach dem anderen aus, bis nur noch die Torwächter übrig blieben. Das war nun wirklich zu leicht... ich hatte gut darauf aufgepasst, dass niemand in nächster Zeit die Soldaten vermissen sollte. Immer schön brav erst dann getötet, wenn sie gerade für längere Zeit nicht im Dienst waren. Das war schon fast zu einfach gewesen. Mittlerweile hatte mein Kleid unten ein rotes, gepunktetes Muster angenommen, was wirklich schön aussah. Niemand bemerkte, dass das Blut war. Warum auch? Es waren nur Elfen. Nicht mehr. Schon fast lustig. Ich machte mich an die Arbeit, die Torwachen zu erledigen. Ich wusste nicht genau, wie viele Tore es gab. Ich hatte sie nicht gesehen. Auch ein Grund, weshalb ich noch immer im Lager war. Aber eines hatte ich aufgespürt. Dort langweilten sich die Wachen wohl... denn ein Kartenspiel wurde gespielt. Was sollte es? Dann würden sie halt spielend sterben. Ich sprang von der Mauer und tötete beide schnell und fast schmerzlos. Aber halt nur fast. Auch hier versteckte ich, wie üblich, die beiden Körper. Nun war ich draußen und lief einmal um das Lager herum. Währenddessen starben noch mehr Wachen, wer halt immer auf das Tor aufpasste. Nur... beim letzten war niemand. Auch keine kleinen, roten Spritzer auf dem Boden. Hier war ich nicht gewesen. Bis hinter mir zwei Leute auftauchten und versuchten, mich zu töten. Den ersten erwischte ich, bevor er an mich rankam. Den zweiten nicht ganz, denn er verpasste mir einen schmerzhaften Schnitt an der Seite. Trotzdem holte ich aus und beendete auch sein kurzes Leben. Beide wurden in den Wald geschleift. In der Hoffnung, dass sie vielleicht Heilsachen hätten, durchsuchte ich ihre Taschen und wurde auch fündig. Flink machte ich mir Eiswürfel, legte einen sauberen Stofflappen auf die Wunde, das Eis drauf und verband es dann mit einem weiteren, langen Leinenstreifen. Das musste nun halten, wohl oder übel. Flink positionierte ich das Eis so, dass man es nicht von außen sah. Noch schnell den Mantel umgeworfen und Kapuze hoch. Das Pärchen von eben hatte mich nicht gesehen, darauf hatte ich geachtet. Denn wenn er wirklich der König oder sonst irgendwie adlig war, durfte er mich nicht sehen. Nun... niemand hatte mich gesehen. Darauf hatte ich ja aufgepasst. Schnell lief ich in eine Menschenmenge rein und tauchte unter, bis ich an einer Stelle neben dem Treffpunkt war, wo ich länger bleiben konnte, ohne von Elfen entdeckt zu werden. Dort wartete ich dann auf die Verstärkung.
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Marcel

eglan

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eglan

BeitragThema: Re: Königslager   Di 25 März 2014 - 17:10

Wie aus dem nichts tauchte er auf, stand dort, zwischen zwei Bäumen. Unbemerkt, fast unsichtbar. Sein Blick lag auf einem weißhaarigem Mädchen, welches sie wie ein Schatten durch die Menge bewegte. Er war stolz auf sie. Sie war jemanden, den er gebrauchen konnte. Sein roter Umhang wehte elegant in der kühlen Nachtwieso, während er sich genüsslich erhob und tief einatmete, die Luft roch nach Blut und das gefiel ihm gut. Sehr gut. Nach einiger Zeit führten seine Schritte zu dem Mädchen, doch keiner schien ihn zu bemerken, bis er ihr auf die Schulter fasste und leise sprach, "Gut gemacht, nun können wir mit der zweiten Phase unseres Plans beginnen..ich habe dir ein paar Leute mitgebracht.."

Belohnung
+10 Tamonen

PHASE 2

Aufgabe.

Besetze das Königszelt. Dabei dürfen die Könige keinen Schaden nehmen. Lasse sie am besten alle fliehen.

HILFE:

Trupp aus Söldnern(10 Stück), begabte Kämpfer, hauptsächliche Dämonen.
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BeitragThema: Re: Königslager   Di 25 März 2014 - 17:51

Ich schreckte nicht zusammen, als eine Hand sich auf meine Schulter legte. Ich spürte es, wenn sich mir jemand näherte. Die kalte Luft um mich herum veränderte sich dann immer. Er sagte, die Arbeit wäre gut gewesen. Ich dachte an den allerletzten Soldaten. Die Arbeit war mittelmäßig. SEHR mittelmäßig. Aber egal. Ich musste nun das Königszelt besetzen. Klang machbar und nicht nur das... es klang einfacher als das Beseitigen der Soldaten. Nur... das unverletzte Davonkommen der Könige wäre schwer. Ich war nicht begabt darin, Opfer laufen zu lassen. Aber was sollte es. Auftrag war Auftrag. Und auch den zweiten Teil würde ich meistern. Schließlich wollte ich meine Belohnung. Ich sah mir die Söldner an. Sie sahen brauchbar aus. Immerhin. Ich hatte schon schlechtere Hilfe gehabt. Kurz nickte ich und begab mich dann mal in Richtung Ziel. Kurz vor deren Sichtweite blieb ich stehen und drehte mich zu den Söldnern um. Sie sollten warten, bis ich nachgeschaut hatte, was da drinnen los war. Alleine machte ich mich auf den Weg, sprang dabei auf das Zelt, welches durch die Dunkelheit meinen Schatten nicht verriet und trat so auf, dass meine Beine immer auf einer Stange waren, um mich nicht durch die Plane zu verraten. Lautlos kletterte ich obenrum herein und hielt mich wie eine Spinne an den Deckenstangen fest. Meine Kapuze war wieder vor das Gesicht geschlagen. Ich wollte jetzt nicht unbedingt auffallen. Oder dass sich jemand mein Gesicht merkte, wenn mein Opfer schon floh. Vollkommen ruhig kletterte ich durch das Zelt, allerdings entdeckte mich eine Dienerin, die gerade zufällig nach oben sah. Kurz, bevor sie schreien konnte, ließ ich mich lautlos auf sie fallen und tötete auch sie. Sie war kein König. Die Leiche landete tief und besonders gut versteckt in einer Kleiderkiste und ich kletterte wieder hoch. Ohne Zwischenfälle sah ich mir das Zelt an, merkte mir die Anwesenden Personen und wo genau die Könige waren. Leise und unbemerkt machte ich mich auf den Weg zurück, kletterte durch ein paar größere Räume und landete am Ende wieder auf dem Dach des Zeltes. Ich sprang runter und machte mich auf den Weg zum Rest. Denen erklärte ich die Lage und zusammen arbeiteten wir einen Plan aus. Natürlich konnte ich diese Aufgabe auch alleine bewältigen, das war kein Problem. Aber was man hat, sollte man nutzen. Ich legte mir die Hauptaufgabe, die Könige selbst, hin und die anderen zehn sollten alle anderen Anwesenden festhalten, damit sie den Herrschern nicht helfen konnten. So kam es, dass ich die Truppe in fünf Gruppen mit je zwei Personen aufteilte und mich wieder auf den Weg machte, diesmal mit ihnen. Ich ging auf den selben Weg wie eben rein und sah mich im Vorzeltraum um. Niemand da. Schnell gab ich ein Zeichen, dass sie folgen konnten, was die Leute dann auch taten. Ich erklärte ihnen den Plan und jede Gruppe besetzte einen Raum. Das war nun wirklich zu leicht... eine letzte Gruppe war noch bei mir. Man wusste ja nie. In der Regel hatten Herrscher noch jeweils ein Messerchen bei sich oder sowas, mit welchen sie dann unbeholfen rumfuchtelten. Und diese Unbeholfenheit war gefährlich. Ich war erstaunt, dass es noch keine Schrie gegeben hatte. Und eigentlich auf zufrieden. Es ging so, wie ich es mochte. Ich kletterte weiter die Decke entlang, mit sicherem Abstand folgten mir die beiden anderen. Im Königsraum kletterte ich an die hintere Wand, unbemerkt von allen. Nur... die Temperatur sank langsam. Die Könige sahen sich leicht erschrocken um und die Söldner kamen rein.
„Hiermit besetzen wir das Königszelt.“, erklärte der erste mit tiefer Stimme.
Der zweite hatte sich kampfbereit gemacht, ich war auf dem Boden aufgekommen, während alle zu den beiden geschaut hatten. Nun waren sie eingekesselt und einige holten wirklich Messer raus. Ich entwendete sie ihnen, mein Gesicht noch immer nicht zeigend und gab vor, sie alle töten zu wollen. Voller Hektik rannten sie zum einzigen Ausgang und die Söldner traten zur Seite. In einem riesigen Chaos waren die Könige nun also entkommen. War doch auch gut. Ich ließ die Söldner da, damit niemand zurückkehrte und ging gemütlich aus dem Zelt. Niemand war zu sehen. Alle weg. Herrlich. Noch immer das Gesicht verborgen ging ich zu Marcel und sah ihn an.
„Fertig.“
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Marcel

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eglan

BeitragThema: Re: Königslager   Di 25 März 2014 - 20:41

das war leicht., dachte er und trat aus einer Ecke des Zeltes, ging aus Alaska zu. "ich danke dir, den Rest erledigen wir. deine Belohnung wartet draußen.", mit einer Handbewegung bat er das schöne Mädchen zur Tür und achtete dann nicht weiter auf sie. Mit ihr wár er fertig.

BELOHNUNG

100 Tamonen,
Beitritts Befugnis des Widerstandes
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BeitragThema: Re: Königslager   Di 25 März 2014 - 20:50

Er gab mir meine Belohnung und die Möglichkeit, dem Wiederstand beizutreten. Ich kniff die Augen unmerklich zusammen. Ich war ein freier Assassine, ohne Clan. Ich nahm eigentlich jeden Job an, den ich kriegen konnte. Wenn ich dem WIederstand beitrat, war ich nicht mehr frei. Ich musste es mir noch überlegen... also ging ich durch das LAger, nun das GEsicht nicht mehr verdeckt und suchte mir etwas, was ich machen konnte... erstmal wollte ich hier ja weg. Und mir meine weitere Wegplanung überlegen. Ich hatte noch immer den anderen Auftrag in der Tasche... ich würde ihn machen, sobald ich in der Nähe war.
Zum Bannwaldtempel
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BeitragThema: Re: Königslager   Di 25 März 2014 - 22:14

Dann lass uns zum Tempel gehen. Ich war schon ewig nicht mehr da er schaute sehnsüchtig zum Himmel hinauf und dachte kurze Zeit an seine Kindheit. Sue war so befreit so unbeschwert und so schön gewesen. jetzt hatten seine Eltern kaum noch Zeit und konnten sie wennn sie welche hatten nicht für ihn verschwenden er nahm Samiras Hand in seine und zog sie in Richtung Tempel zumindest dachte er das es die Richtige Richtung war. Er schaute ihr in ihre eunderschönen Augen und srine kaputte Welt die bis ebend noch in Trümmer zerrbrochen vor ihm lag fügte sich langsam aber sicher eieder zu einer heilen zusammen. Magst du Feste? fragte er sie und seine blauen Seelenspiegel verrieten das er es zu gerne eissen wollte. Dann schlug er sich mit der freuen Hsnd gegen den Kopf und blieb stehen. ich habe gsnz vergessen euch nach eurem Namen zu fragen. Entschuldigt meibe Dummheit. meinte er und schaute sie mit einem Schuldbeeussten Blick an.
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BeitragThema: Re: Königslager   Mi 26 März 2014 - 15:31

(Den hat sie schon genannt. Aber egal^^)
Minato schlug vor, zum Tempel zu gehen. Ich mochte Tempel. Sie waren wunderschön und es war ruhig. Oft gab es auch Opfergaben in Form von Nahrung. Leben konnte man an einem solchen Ort durchaus. Auch ÜBERleben. Ich folgte Minatos Blick, senkte ihn dann aber. Meine Gedanken schweiften ab.
'Wenn ich mich darauf einlasse... dann bin ich doch eigentlich auf der Seite der Könige. Oder?'
Aber... ich wollte frei bleiben. Ich war mein ganzes Leben frei geblieben. Mein Vater hatte mich dies gelehrt. Wie so vieles anderes auch.
Minato nahm nun meine Hand und zog mich in Roichtung Tempel, sah mir in die Augen und schlug sich dann plötzlich mit der Hand gegen die Stirn. Als ich fragen wollte, was los war, erklärte der Junge es auch schon. Mein Name.
"Ich bin einfach nur Samira. Ohne 'ihr' und 'eure'."
Ich war ja schließlich auch nur ein Mensch. Würde Minato mich noch mögen, wenn er das wusste? Elfen waren teilweise sehr eingebildet. Aber er redete mit mir und schien freundlich. Nur waren Schein und Sein zwei Sachen.
"Das war keine Dummheit. Namen sind nur dazu da, um uns auseinander zu halten. Zu mehr braucht man sie nicht. Damit sind sie unwichtig.", erklärte ich weiter.
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BeitragThema: Re: Königslager   Do 27 März 2014 - 20:13

Stimmt da hast du irgendwie recht mir wurde es immer beigebracht das man nur an dem Namen erkennen soll wie jemand ist aber das stimmt nicht das habe ich jetzt kapiert! meinte Minato und schaute Samira an. Meine Eltern werden nicht begeistert sein wenn sie erfahren das ich mich mit einer Bürgerlichen Treffe! Aber ich will nun mal werder die Thronerbin aus dem Süden noch die aus dem Norden heiraten. Wieso auch?
Langsam ging er in Richtung Tempel weiter. Samira ist ein hübscher Name meinte er und schaute nochmal über die Schulter und wartete ein wenig auf das Mädchen.
Er liebte das Vogelgezwitscher in dieser Zeit. Die Vögel waren frei. Will ich frei sein? Ich bin mir so langsam nicht mehr sicher! Seitdem ich Samira kenne...wenn sie mich anschauen sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen als zuvor! Ob das ein Zeichen ist? Vielleicht ist es auch nur Einbildung er versuchte den Gedanken aus seinem Kopf zu entfernen doch je mehr er darüber nachdachte des do schwerer viel es ihm.
---to: Tempel
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BeitragThema: Re: Königslager   Do 27 März 2014 - 20:55

"Hm... ja. Aber die meisten Namen haben eine Bedeutung. UNd oft treffen diese auch zu. Das ist schon irgendwie faszinierend.", lächelte ich.
Ich habe mich noch nie mit jemandem über ein so schönes Thema geredet. Eigentlich... hatte ih in letzter Zeit mit niemandem geredet. Die Elfen waren ja nun in der Überzahl und miestens nicht tief genug, um mit einem Fischer zu reden, geschweige denn einem Menschen. Ich merkte erst, dass ich stehen geblieben war, als Minato auf mich wartete. Schnell holte ich auf und lächelte ihn an. Den letzten Satz hatte ich trotzdem gehört.
"Vielen Dank. Ich mag ihn auch. Der eure ist aber auch nicht schlecht."
Ich folgte dem Jungen auf den Fersen, ohne mir momentan noch groß Gedanken über etwas zu machen.
Zum Tempel
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Dvalarr

Der schwarze Drache

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Der schwarze Drache

BeitragThema: Rise   So 4 Mai 2014 - 21:33

Zuvor:
Angriff des Widerstandes 1:
 
Angriff des Widerstandes 2:
 

KÖNIGIN AYELA


Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, seitdem der Schlag einer mir unbekannten Person in tiefen Schlummer versetzt hatte.  Ich wusste einfach nur, dass ich vollkommen hilflos auf dem kalten Boden meines Zeltes lag und nicht wusste wie ich hier heraus kommen sollte. Leider viel auch die Möglichkeit zu schreien weg, dass man mich geknebelt hatte. Eigentlich hatte ich schon Glück, dass ich noch richtig atmen konnte. Ob sie das wohl extra gemacht haben? Schließlich mussten es mehrere Personen gewesen sein, weil mein Zelt wirklich stark bewacht gewesen war. Wie konnten meine Wachen nur so inkompetent sein? Musste man eigentlich immer alles selber machen? Leider ist mir auch die Zahl meiner Entführer vollkommen unbekannt. Sonst hätte ich schon lange versucht, meine Fesseln mit Magie zu lösen.  Doch wenn ich hier noch länger so nutzlos rumliegen würde, hätten sich die Zofen gar nicht so viel Arbeit mit meinem Aussehen machen müssen. Dann müsste ich dasselbe, langweile Schönheitsprogramm erneut ertragen, bevor ich endlich zu meinem Volk sprechen könnte. Nein, ich denke, dass wäre einfach zu viel für mich und meine Geduld. Also würde ich jetzt was unternehmen, was sollen diese Idioten mir schon anhaben? Hätten sie mich richtig angegriffen, würde ich jetzt schon lange zu meinen Untertanen sprechen und sie würden wahrscheinlich tot sein. Nur weil ich eine Fürstin bin, heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann. Ganz im Gegenteil, die werden es noch sehr bereuen, dass sie sich mit mir, der Sonnefürstin, angelegt haben!

So leise, wie ich konnte, beschwor ich das Eis zu mir. Es würde schon dafür sorgen, dass diese lästigen Fesseln sich lösen würden. Danach würde ich erstmal schauen, ob sie Falaroy auch geschnappt hatten. Er war vorhin noch bei mir, allerdings wollte er noch die anderen Fürsten aufsuchen, um erneut den Ablauf der Königsrede durch zugehen. Sie würden nicht besonders viel sagen, weil es schon eigentlich ziemlich sicher war, dass ich die nächste sein würde, welche die Krone der Hochkönig tragen würde. Auch wenn es durch den Knebel verdeckt war, lächelte ich innerlich aus zweierlei Gründen. Die Fesseln, die meine Hände hinter meinen Rücken hielten, waren durchtrennt und ich würde desweiteren bald die neue Hochkönigin sein.  Da Glück war in letzter Zeit wirklich auf meiner Seite, wenn man von diesem dämlichen Überfall mal absieht…So leise, wie es mir derzeit möglich war richtete ich mich auf und bekam sofort zu spüren, dass ich anscheinend doch schon längere Zeit gefangen war, da mein Rücken wirklich schmerzte. Ich streckte mich kurz und machte mich dann daran, den Knebel von meinem Mund zu entfernen, bevor ich mich im Raum umsah. Anscheinend war ich immer noch in meinem Zimmer des Königszelts. Man hatte mich einfach in eine Ecke gelegt, das erschien mir wirklich etwas ungeschickt für eine Geiselname, vor allem, weil ich keine einzige Wache entdecken konnte. Soll das eine Beleidigung sein? Ich bräuchte mindestens zehn Wachen, die mich davon abhalten würde, hier aus meinem Raum zu gehen! Ich schnaubte leise und schaute nach, ob Falamon ebenfalls im Raum war. Zu meinem Bedauern konnte ich keinen einzigen Fetzen seiner grünen  Kleidung sehen. Vielleicht waren sie ja so schlau und haben uns getrennt, damit wir uns nicht gegenseitig helfen konnten. Wirklich klug. Sie mussten sich aber noch im Lager der Könige befinden, weil es wohl etwas auffällig wäre, wenn man bewusstlose Fürsten durch die feiernde Menge tragen würde.  Also musste ich jetzt einfach nur, so schnell wie es mir möglich war, die anderen finden. Das Beste wäre es, wenn ich erst in den Gemächern der Fürsten des Nordens nachschau, weil sie eigentlich direkt neben dem meinem sind. Mit leichten und leisen Schritten durchquerte ich den Raum in Richtung einer reichverzierten Tür. Am Rande waren sich schlängelnde Drachen eingraviert, was davon zeugte, dass diese Tür einem adeligen gehören musste. Ich horchte kurz, ob jemand dahinter war, aber konnte nichts hören. Was wohl auch daran lag, dass diese Tür mit einem Zauber belegt war. Sicherlich konnte man gar nicht hören, ob jemand dahinter einen Laut von sich gab. Aber was sollte nun passieren? Sie war eigentlich eine sehr begabte Magierin und konnte jeden Feind mit Leichtigkeit zur Strecke bringen. Also griff ich nach dem Türgriff und drückte ihn hinunter, sodass die sich die Tür mit einem nervigem Quietschen öffnete.  Nachdem ich einen kleinen Moment wartet, bevor ich eintrat, hörte ich ein leises und seltsam abgedämpftes Murmeln. Als ich vorsichtig in den Raum hinein lugte, sah ich Leiyla, das Weib von Fürst Crenam, gefesselt und geknebelt auf dem Boden liegen. Sie wandte sich und schien zu schreien, was man durch den Knebel nicht wirklich hören konnte. Ihr Blick war auf mich gerichtet. Ich sah die Angst in ihren schönen, grünen Augen. Hastig lief ich zu ihr, um ihre Fesseln zu lösen. Als ich ihren Knebel gelöst hatte, dankte sie mir leise und sagte dann, „Wir müssen in die Gemächer von Marius und Kira, ich hab gesehen, wie sie Crenam und Falamon mitgenommen haben. Du musst wissen, ich habe mich schnell unter unserem Bett versteckt, weil ich nicht wirklich kämpfen kann.. es war schrecklich so hilflos zu sein.. einer von ihnen hat die beiden bewusstlos geschlagen, ich hoffe wirklich, dass ihnen nichts passiert ist. Wie hast du sie eigentlich losgeworden? Haben sie dich überhaupt bewacht?“, ich sah leiyla einen Moment an und biss mir auf die Lippen. Sie haben zwei sehr begabte Kämpfer einfach ausgeschaltet, dass war schon ziemlich beängstigend, aber sie hatten ja wohl kaum Zeit ihre Waffen zu ziehen..“Sie haben mich nicht bewacht. War wirklich ein dummer Fehler von ihnen, wenn man bedenkt, wie einfach ich entkommen konnte.  Jetzt komm, wir müssen die anderen befreien, bevor zu unserem Volk sprechen können.“, ihr erhob mich und bot Leiyla meine Hand an, damit sie sich besser aufrichten konnte. Sie ergriff sie und strich kurz ihr Kleid glatt, bevor sie mir folgte. Ich wusste, dass das die Gemächer von Marius und Kira von einem kleinen Flur von diesem Raum getrennt war. Dieser führte  zur Köcher und zum Badehaus, also würden sich dort bestimmt einige von diesen dreckigen Hunden herumtreiben.
Wie ich bereits vermutet hatte, war der prachtvolle Flur von ihnen besetzt. Als sie mich und die schwarzhaarige Elfe entdeckten, zogen sie ihre Waffen und gingen gelassen auf uns zu. Anscheinend hatte sie keine Angst vor uns. Ein großer Fehler, sie würden gleich meine Magie zu spüren bekommen..ich freute mich erlich gesagt richtig darauf, diese Idioten zu verprügeln. Dieses Gefühl wurde noch verstärkt, als einer von ihnen belustigt rief, „Schaut nur da, die kleinen Prinzesseninnen! Eure kleinen Kampfhunde haben wir schon alle gefangen genommen. Leider konnten sie gar nicht wehren, weil wir einfach viel zu schnell waren!“, ich schnaubte verächtlich und antwortete, „Ich denke nicht, dass man so etwas feige durchgehen lassen kann, oder leiyla?“, ich wandte sich zu meiner Begleiterin, die nickte und erhob ihre Fäuste, blieb allerding eher hinter mir. Mit fester Stimme sagte sie, „Ja, da kann ja sogar ich besser kämpfen!“, nach diesem Worten ging alles sehr schnell. Ich bat erneut das Eis zu mir. Es sollte mir dieses Mal zwar eine größere Bitte erfüllen, machte aber eine wirklich gute Figur, als es durch eine bloße Handbewegung meinerseits dafür sorgte, dass alle feindlichen Wachen von einem Eisstachel durchbohrt wurden.  Ich beachtete die blutenden Körper nicht weiter und durchquerte die Flur mit schnellen Schritten, bis ich endlich an der Tür zu den Gemächern von den Fürsten Naudúrs ankam. Allerdings war sie verschlossen. Sollte ich sie vielleicht einfach aufsprengen? Aber ich bin nicht besonders begabt, was Feuerzauber angeht, also müsste ich den Schlüssle suchen..ich drehte mich um und erschrak ein wenig, als Leiyla mit einem silbernen Schlüssel in der Hand stand. Woher hatte sie das gewusst? „Den suchst du doch, oder? Eine der Wachen hatte ihn bei sich.“, ich sagte einfach schnell danke, um meinen Schock zu verbergen und wandte mich wieder der verschlossenen Tür zu. Nachdem ich sie aufgeschlossen hatte, betrat ich den Raum sofort, ohne vorher nach zu sehen, ob noch eine Wache anwesend war.  Allerdings hatte ich erneut unheimlich viel Glück. In den Gemächern von Marius und kira, die übrigens auch den meinen sehr ähnlich waren, lagen die gefesselten Fürsten von Naudur, der bewusstlose Crenam und Falamon, der angestrengt versuchte, seine Fesseln los zu werden. Als er mich und Leiyla erblickte, jaulte er leise auf, was auch die Aufmerksamkeit von Marius und Kira auf uns zog. Alle schienen unglaublich Glücklich, und zu sehen. Was wohl auch verständlich war, weil ich ganz  genau wusste, wie unangenehm diese Fesseln waren. Als erstes wurde der bewusstlose Crenam von seinen fesseln befreit, da Leiyla sofort zu ihm gelaufen war. Danach ging sie zu Marius und Kira, um ihnen behilflich zu sein. Währenddessen war erlöste ich Falamon von seinem Leid und lies die Fesseln, wie ich es auch schon bei mir und leiyla getan hatte, einfrieren, damit sie zerbrachen. Er erhob sich schnell und half Leiyla bei Fürst Marius Fesseln.(Sie waren besonders dick zugeknotet). Nachdem dies getan war, sagte der frisch befreite, „Lasst uns gleich aufbrechen, sobald Kira Crenam geheilt hat. Wir sind schon etwas in Verzug.“

Der kalte Wind schlug den sechs Fürsten entgegen, als sie auf den Hof der Königszelte tragen. Die Königszelte waren auf einem Abhang aufgebaut, weshalb man von dem Hof über alle Besucher des festes sehen konnte. Als die Elfen unter ihnen bemerkten, dass Fürsten soeben in die Nacht getreten war, kehre augenblicklich Schweigen und sogar die Musik hörte auf zu spielen. Eine wunderschöne, braunhaarige Elfe trat an die Spitze der Sechs und hob zur Begrüßung kurz die Arme. Das Volk jubelte und hörte aber dann aber auch wieder auf, als sie mit klarer und sehr lauter Stimme zu sprechen begann. „Seit gegrüßt meine Kinder. Ich freue mich wirklich, dass ihr mit uns dieses Fest genossen habt. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Elfen untereinander den Frieden hegen. Wir stehen für die Frieden mein Kinder, aber nicht alle wollen das verstehe. Nicht alle wollen das einsehen. Manche von uns gehen sogar soweit, das sie unschuldige Kinder von töten, Dörfer verbrennen und sinnlose Gewalt verbreiten.“, sie machte Pause und sprach dann mit betrübter Stimme weiter, „diese verwirrten Lämmchen wollen nicht unter die Fittche der Elfen genommen werden. Sie haben uns ausgenutzt und ausgetrickst. Sie haben uns sogar unsere geliebten Prinzessinnen Jalina und Nohra genommen. Ihr habt richtig gehört. Jalina und Nohra sind verstoreben, weil diese egoistische Gruppe, die sich der ‚Widerstand‘ nennt, sie ermordet hat, kaltblütig. Nur noch der edle Prinz Minato von Naudùr konnte ihren Klingen entkommen. Sogar seine kleine Schwester haben sie getötet. Sie sind böse, meine lieben Mitelfen. Sie sind Hinterhältig. Alles, was sie sagen, ist ein Lüge. Wir, die Fürsten von Saviyana wollten es friedlich aushandeln, aber nach diesen gravierenden Ereignissen geht das leider nicht mehr. Wir befinden uns im Krieg mit ihnen. Mit diesen abscheulichen Wesen. Wesen, die gar nicht hierher gehören. Ich rede von Dämonen und von Menschen-die Wesen, die auch unseren geliebten Hochkönig mordeten. Wir werden sie alle rächen. Ich werde sie alle rächen. Ihr werdet sie alle rächen! Ich, Ayela, werde bald die neue Hochkönigin von Saviyana sein. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich die Krone auf meinem Kopf trage, werden unsere Armeen über dieses Land ziehen, um alles zu vernichten, was nicht hierher gehört!“, nachdem sie geendet hatte, brach das Volk erneut in Jubelschreien aus. Der Widerstand würde nicht dafür sorgen, dass die Elfen enden würden. Nein, die Elfen würden das Einzige sein, was in diesem Lande wandeln wird.
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Königslager
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