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 Das Haus von Rose Akaya (oder so^^')

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Samira

Menschlein

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Menschlein

BeitragThema: Das Haus von Rose Akaya (oder so^^')   Di 10 Jun 2014 - 2:13

Ich betrachtete eingehend den Zettel und dann kurz Minato. Um ehrlich zu sein... es hatte verdammt lange gedauert ihn dazu zu überreden, eine Weile mit mir zu kommen. Aber immerhin hatte ich es geschafft und ich fühlte mich nicht mehr alleine. Ich sah nochmal auf die Aufgabe. Die Belohnung war wirklich mickrig, aber was sollte man machen? Es war alles, was man kriegen konnte und in solchen Zeiten musste man es nehmen, wenn man nicht gerade eine Elfe war. Ich summte vor mich hin, während ich den Weg entlangging und das Haus suchte. Als ich es sah, staunte ich nicht schlecht. Es war schon sehr groß... oder kam es mir nur so vor?
„Ähm... ich mache das mal schnell, wartest du kurz auf mich?“, fragte ich Minato und sah ihn kurz an.
Es tat mir leid, dass er das jetzt mit ansehen musste, aber vielleicht konnte dies das Land noch retten. Ich drehte mich wieder um und betrat den Garten. Das Haus schien leer zu sein, vielleicht waren die Besitzer nicht da?
„Ach. Hast du unseren Auftrag gelesen?“
Ich nickte schnell.
„Vielen Dank. Bitte beeile dich, die Wasserschlange ist gefährlich.“
Ich nickte abermals und drehte mich zu der Stimme um. Eine Elfe hatte mich angesprochen, sie schien noch jung zu sein.
„Natürlich. Ich werde mich umgehen darum kümmern, meine Dame.“, sagte ich, während ich mich verbeugte.
So ging die Elfe wieder ins Haus hinein und ich zog für alle Fälle mein Schwert. Langsam ging ich zum Teich. Er war geradezu riesig. Im Wasser regte sich nichts. Gar nichts. Ich schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Wieder durchdrang mein Summen die Stille, es war das Lied, das mein Vater mir beigebracht hatte. Es ging um den Frieden zwischen allen Lebewesen. Auch den Wasserschlangen. Eine Legende besagte, dass wenn man dieses Lied sang, alle Lebewesen um einen herum friedlich wurden. Aber man musste es richtig singen. Ich hatte Jahre gebraucht, bis ich es gekonnt hatte, aber mit der Zeit war mein Gesang zu einem Summen verblasst. Es war ein trauriges Summen. Ich ging immer näher an das Wasser, nun wieder singend und betrachtete das Wasser. Ein chatten huschte umher, bis der Kopf der Schlange aus dem Wasser auftauchte. Sie sah mich an und wiegte im Takt hin und her. Ihr Maul öffnete sich und man hörte eine zweite Stimme in das Lied einfließen. Ich ging in die Hocke, streckte meine Hände aus und fing an, die Schlange zu streicheln. Sie ließ es geschehen. Töten wollte ich das Tier nicht, also musste ich den Text des Liedes umstellen. Und tatsächlich versprach die Schlange, wieder zu verschwinden. Sie verschwand im Wasser und ich sprang hinterher, mitsamt Schwert. Das Wassertier hatte eine Art Tunnel hierher gefunden und durch das Meer gekommen war. Ich sah zu, wie das Tier mitsamt seinem Nest wieder verschwand und machte das Loch zu, sodass nichts mehr durchkommen konnte. Dann nahm ich noch das Schwert und schnitt mir in den Arm, damit das Blut nach oben schwamm und es so aussah, als wäre das Tier gestorben. Zwar hatte ich mich nicht ganz an den Auftrag gehalten, aber immerhin war die Schlange weg. Und das war der Hauptgrund des Auftrags. Ich schwamm nach oben und schnappte nach Luft. Dann kletterte ich raus und steckte mein Schwert weg. Die verletzte Hand versteckte ich ein wenig, sodass man den Schnitt nicht sehen konnte.
Die Elfenfrau kam zu mir und fragte mich, ob alles ok sei. Ich nickte schwach und lächelte.
„Ja. Machen sie sich keine Sorgen, meine Dame. Die Schlange wird nie mehr in diesem Teich ihr Unwesen treiben. Ich habe einen Tunnel entdeckt, durch den sie wohl dort rein kam, aber ihn wieder zugeschüttet. Es ist alles in bester Ordnung. Der Körper wurde durch das Loch hinausgespült.“
Die Frau nickte und gab mir die Belohnung. Es war wirklich wenig, aber was erwartete man auch? Ich war ja praktisch nur ein Mensch.
„Vielen Dank meine Dame. Wenn ihr wieder Hilfe benötigt, zögert nicht, mich anzusprechen.“, sagte ich und verbeugte mich noch einmal tief. Schließlich ging ich zurück zu Minato, welcher mich etwas besorgt ansah.
„Alles in Ordnung. Ich bin fertig.“
Ich führte ihn unauffällig durch die Stadt.
Nach... weiß noch nicht wo^^'
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